Der Trägerverein der wissenswerkstatt Metropolregion Nordwest

Im Mai 2015 gründeten Vertreter von ZF Friedrichshafen AG am Standort Lemförde, der Stadt Diepholz, der Stadtwerke Huntetal, der Dr. Jürgen und Irmgard Ulderup-Stiftung, der Firmen Vensys, Big Dutchman und Stelter sowie der Kreishandwerkerschaft Diepholz/Nienburg einen gleichnamigen gemeinnützigen Verein, der die wissenswerkstatt in Diepholz als Bildungsinitiative trägt.

Als Angebot, welches nicht nur der Bildung diene, sondern auch im originären Interesse der Wirtschaft sei, lobte der Diepholzer Landrat Cord Bockhop die Einrichtung und dankte für das „wunderbare Engagement“ in seiner Rede zur Eröffnungsfeier am 05.05.2015. Zu dieser erschienen mehr als 100 Vertreter aus Politik, Bildung und Wirtschaft – darunter auch die Bürgermeister von Bassum, Damme, „Altes Amt Lemförde“, Rehden und Wagenfeld um die überregionale Bedeutung der Einrichtung zu betonen, welche sich auch im Namen „wissenswerkstatt Metropolregion Nordwest“ widerspiegelt.

 

Konzeption und Finanzierung

Ziel ist es, bei jungen Menschen zu einem frühen Zeitpunkt das Interesse für Technik, Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften, Umwelt und Wertschöpfungsprozesse zu wecken und ihnen langfristig berufliche und persönliche Perspektiven aufzuzeigen. Das Bildungsangebot ist dabei auf das Alter der Teilnehmenden von acht bis 18 Jahren zugeschnitten. Unter anderem gibt es Projekte und Experimente zu den Themenbereichen Physik, Fahrzeugtechnik, Biologie, Chemie und Handwerk.

Das kostenfreie und lehrplanbegleitende Bildungsangebot richtet sich sowohl an Schulklassen aller Schulformen, als auch an alle Kinder und Jugendlichen der Region im Alter von 8 bis 18 Jahren. Beim praktischen Arbeiten können die Kinder und Jugendlichen ausprobieren, ob ihnen der Umgang mit Technik Spaß macht und vielleicht sogar ihr Talent im mathematisch-naturwissenschaftlich-technischen Bereich entdecken.

In der wissenswerkstatt steht das "Selbermachen" im Vordergrund und am Ende des Kurses darf man das selbstgeschaffene Werkstück natürlich mit nach Hause nehmen.

Die Finanzierung der wissenswerkstatt wird von ihren Mitgliedern langfristig gesichert.