"Erlebnis Technik" - ein Projekt feiert seinen Geburtstag

Seit zehn Jahren gibt es das von der Ulderup-Stiftung geförderte Angebot in Diepholz/ 400 Jugendliche machten mit

Diepholz (hib). Seit zehn Jahren gibt es das Angebot "Erlebnis Technik" in Diepholz. Mehr als 400 Teilnehmer haben die vierzehntätig stattfindenen Kurse bisher besucht. "Auf diese erfolgreiche Entwicklung sind wir stolz", sagte laut einer Mitteilung der Einrichtung Dr. Thomas Schulze jetzt bei einer Feierstunde.

Schulze ist der Vorsitzende des Vorstands der Dr. Jürgen und Irmgard Ulderup-Stiftung, die die Idee zu "Erlebnis Technik" vor zehn Jahren in die Realtät umgesetzt hat. Das Ziel damals und heute: Junge Menschen für die Welt der Technik zu begeistern. Das Projekt sei von Anfang an ein Erfolgsmodell gewesen, so Schulze. Ein Grund: Die Berufsschulen seien immer schon Kooperationspartner.

Der Vorsitzende dankte allen Beteiligten für die gute Zusammenarbeit. Vor zwei Jahren habe man die Kräfte gebündelt und "Erlebnis Technik" unter das Dach der Wissenswerkstatt mit ihrer Leiterin Dr. Heike Pabst gestellt. Die Dr. Jürgen und Irmgard Ulderup-Stiftung werde "Erlebnis Technik" auch künftig fördern, betonte Dr. Schulze. Denn durch dieses Angebot gelinge es hervorragend, junge Menschen aus der Region an technische Berufe heranzuführen.

Etwa 40 Prozent der Teilnehmenden sind mittlerweile Mädchen

Oliver Berendes von der Akademie der Dr.Jürgen und Irmgard Ulderup-Stiftung blickte auf die Entwicklung von "Erlebnis Technik" zurück, deren erster Kurs im Juni 2008 in Diepholz stattgefunden habe. Seitdem lernten die Jugendlichen hier unter Anleitung von Fachleuten Tätigkeiten wie Bohren, Scheren, Feilen, Sägen, Umformen von Blechen, Kleben, Löten, Punktschweißen, Aluminiumbearbeitung, Gewindeherstellung sowie seit 2010 auch den Umgang mit Elektrotechnik und Kraftübertragungssystemen. "Erlebnis Technik" sei "eine gute Ergänzung zu unseren Halbtagskursen in der Wissenswerkstatt", erläuterte Dr. Heike Pabst. Wer hier seine Lust an Technik entdeckt habe, könne bei "Erlebnis Technik" weitermachen. Die Jugendlichen könnten hier ihre Fähigkeiten verfeinern und ausbauen. So könne Berufsorientierung gelingen. Bei "Erlebnis Technik" hätten Schüler die Möglichkeit Projekte über Jahre fortzuführen. "Wir freuen uns, dass auch immer mehr Mädchen an den Kursen teilnehmen", unterstrich Dr. Pabst. Mittlerweile seien das 40 Prozent. Sie dankte den Dozenten für ihr Engagement. Denn sie betreuten die Jugendlichen mit viel Herzblut und böten ihnen ein zweites Zuhause.

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